Klassenfahrt der vierten Klassen nach Sylt

Die 4. Klassen fuhren dieses Schuljahr alle gemeinsam nach Sylt.

14.09.

Um 09:03 ging es los vom Kieler Hauptbahnhof. Gegen 12:30 sind wir glücklich und vollzählig an der Jugendherberge angekommen. Wir, das sind die 4a, 4b und 4c mit den Lehrkräften Frau Marxen und Herrn Seidel (4a), Frau Meier und Frau Wegner (4b) sowie Frau Lau und Frau Krolzik (4c). Nachdem wir uns auf die Zimmer verteilt, Betten gemacht und manche mehr, manche weniger ihre Koffer ausgepackt hatten, ging es über die Dünen – natürlich nur auf den Wegen!!! J – an den Hörnumer Hafen, wo es die größte Attraktion gab, nämlich die Kegelrobbe Willi, die sich von uns füttern lassen wollte. Wir haben sie alle ins Herz geschlossen. Nach dem Abendbrot und der Beschäftigung mit der Sylt-Mappe ging es ins Bett – so weit weg von zu Hause war es für manche gar nicht so leicht, gleich einzuschlafen. Letztendlich haben es aber alle geschafft.

 

15.09.

Am nächsten Tag haben wir vormittags nach dem Mülldienst am Strand gespielt. Das war so schön. Wir sind im Watt herumgelaufen, haben Burgen und Städte aufgebaut und Muscheln gesammelt. Nachmittags fuhren wir mit dem Bus nach Wenningstedt. Das Hünengrab Denghoog haben wir nur von außen besichtigt, auf eine Führung durch das Innere hätten wir zwei Stunden warten müssen. Also ab an den Strand Richtung Westernland. Es schien in greifbarer Nähe, aber war dann für einige doch kaum zu schaffen. Da musste man sich schon mal stützen lassen, aber das Ziel, in Westerland shoppen zu gehen, zog. Der 4 km lange Strandspaziergang war für die meisten ein wunderschönes Erlebnis mit hohen Wellen, Sonne und Wind. Das Shoppen fiel dann für manche etwas kürzer aus, schien aber ein tolles Erlebnis gewesen zu sein. Nach dem Abendabschluss mit Gesang und Tanz fielen die meisten dann recht schnell ins Bett.

 

16.09.

Am Mittwoch ging es wieder zu Fuß an den Hörnumer Hafen und von da aus mit dem Adler Express nach Hallig Hooge. Die eineinhalbstündige Schiffahrt war doch recht bewegt und da veränderte sich bei einigen die Gesichtsfarbe. Kurz, für die meisten war es toll, aber manchen war nicht ganz wohl. Auf Hooge fuhren wir mit Kutschen zu den verschiedenen Warften und landeten letztendlich im Sturmflutkino, das uns ‚landunter‘ auf eindrückliche Weise zeigte. Wie anders man leben kann. Mit dem Adler Express ging es über Amrum wieder zurück nach Hörnum. Nach dem Abendessen wartete die heiß ersehnte, viel besuchte und geliebte Disco.

 

17.09.

Am Donnerstag haben wir gleich nach dem Frühstück die Wattwanderung gemacht. Es war soo stürmisch, dass wir die Wattführerinnen kaum verstehen konnten. Wir haben Queller gesehen, angefasst und sogar probiert. Sie schmecken salzig, eine andere Pflanze mit dünneren Blättern hieß bei uns nur noch ‚Salzchips‘ und war sehr beliebt. Wir sind durchs Misch- und Schlickwatt gelaufen, was nicht allen wirklich gefiel und sollten jeder drei Dinge sammeln, die das Watt zu bieten hatte. Letztendlich wurde die Wattwanderung abgebrochen, weil es so stürmisch war. Wir haben trotzdem viel mitgenommen und werden sie wahrscheinlich gerade wegen des Sturms nicht vergessen. Nachmittags sind die meisten noch einmal zum Spielen und Bauen – z. B. einen Sandferrari – an den Strand gegangen. Einige wollten am Heim auf dem Spielplatz spielen oder in ihrem Zimmer ‚chillen‘. Das war auch ein sehr schöner Tag. Beim Abendabschluss ließen wir alles noch einmal Revue passieren, erzählten unsere schönsten Erlebnisse, haben unsere Abendlektüre gehört, Lieder gesungen und getanzt und sind alle zufrieden eingeschlafen.

 

18.09.

Wir verließen Sylt mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil es so schön zusammen war, aber die Freude auf die Familie war dann doch größer.